Eine der vier Königsstädte Marokkos, trägt Meknès seine Pracht mit Leichtigkeit. Von Sultan Moulay Ismail zu einer Stadt monumentaler Tore und Mauern ausgebaut, bietet es denselben kaiserlichen Glanz wie Fès, nur in ruhigerem, entspannterem Tempo — und es ist das ideale Tor zu den Römerruinen von Volubilis.
Meknès ist eine entspannte Königsstadt an der Hauptbahnstrecke, etwa 40 Minuten von Fès. Sehen Sie das monumentale Bab-Mansour-Tor und den Place el-Hedim, das Mausoleum von Moulay Ismail und die riesigen Heri-es-Souani-Speicher — und machen Sie dann einen Ausflug zu den Römerruinen von Volubilis.
Anreise & vor Ort
Meknès ist leicht erreichbar und lässt sich natürlich mit Fès verbinden:
- Zug — an Marokkos Hauptlinie, rund 40 Minuten von Fès und direkt aus Rabat und Casablanca
- Im Doppel mit Fès — nah genug, um in einer zu wohnen und die andere als Tagesausflug zu besuchen
- Für Volubilis — eine kurze Taxi- oder Grand-Taxi-Fahrt nach Norden, oft mit dem Bergstädtchen Moulay Idriss kombiniert
Was tun
- Bab Mansour & Place el-Hedim — stehen Sie vor einem der großartigsten Tore Nordafrikas, dessen Zellij und Schnitzwerk den lebhaften Hauptplatz rahmen.
- Mausoleum von Moulay Ismail — die ruhige, prächtig verzierte Ruhestätte des Sultans, der Meknès zu seiner Hauptstadt machte.
- Heri es-Souani & das Agdal-Becken — die gewaltigen königlichen Speicher und Ställe, neben einem riesigen Reservoir, das die Königsstadt versorgen sollte.
- Die Medina — eine UNESCO-gelistete Altstadt mit entspannten, lokalen Souks, leicht und ohne Gedränge zu durchstreifen.
- Volubilis & Moulay Idriss — ein halber Tag unter den besterhaltenen Römerruinen Marokkos, mit noch vorhandenen Mosaiken, dazu das weiß getünchte heilige Bergstädtchen ganz in der Nähe.
Wann hinfahren
Meknès liegt im Landesinneren, daher sind Frühling und Herbst ideal — warme Tage, kühle Abende und perfektes Wetter für Volubilis. Die Sommer sind heiß und trocken, die Winter kühl, aber durchaus angenehm zum Besichtigen.