Eingebettet ins Rif-Gebirge im Norden Marokkos ist Chefchaouen die fotogenste Stadt des Landes — eine Medina in allen Blautönen, kühler und ruhiger als die Königsstädte, gemacht zum gemächlichen Bummeln.
Chefchaouen hat keinen Zug — man kommt per Bus oder Grand Taxi ab Fès (~4 Std.), Tanger (~2,5 Std.) oder Tétouan (~1 Std.) hin. Bleiben Sie eine Nacht, fotografieren Sie die blauen Gassen früh am Morgen vor dem Andrang und wandern Sie zur Spanischen Moschee für den Sonnenuntergang.
Wie man hinkommt
Im Rif gibt es keine Bahn, Sie kommen also über die Straße:
| Von | Dauer | Verkehrsmittel |
|---|---|---|
| Fès | ~4 Std. | CTM-Bus oder Grand Taxi |
| Tanger | ~2,5 Std. | Bus oder Privattransfer |
| Tétouan | ~1 Std. | Grand Taxi |
Buchen Sie CTM- oder Supratours-Busse in der Hochsaison einen Tag im Voraus. Ein Privattransfer ab Fès ist die bequeme Option bei knapper Zeit.
Unterkunft
Wohnen Sie in der Medina — die blauen Gassen sind das ganze Erlebnis, und die kleinen Gästehäuser (Dars) sind charmant und günstig. Ein Zimmer mit Dachterrasse bietet das schönste Bergeslicht, morgens wie abends.
Was tun
- Fotografieren Sie die blauen Gassen im Morgengrauen. Etwa zwischen 7 und 9 Uhr ist das Licht weich und die Straßen sind leer — dann entstehen die berühmten Fotos.
- Platz Uta el-Hammam — der Hauptplatz, umringt von Cafés, mit der rotwandigen Kasbah und der großen Moschee.
- Aufstieg zur Spanischen Moschee — 30–40 Minuten zu Fuß den Hügel östlich der Stadt hinauf für den Postkartenblick über die blaue Medina bei Sonnenuntergang.
- Akchour-Wasserfälle — eine beliebte Tageswanderung etwa 45 Minuten entfernt, mit Becken und der „Gottesbrücke“.
- Kaufen Sie Wolle und Kunsthandwerk — das Rif ist bekannt für Decken, Wollwaren und Webereien, oft günstiger als in den großen Städten.
Wann hinfahren
Frühling und Herbst sind ideal für angenehmes Wanderwetter und klares Licht. Der Sommer ist belebt und warm, aber die Bergluft hält die Abende angenehm; der Winter kann kalt sein und auf den Gipfeln gelegentlich verschneit.